Ein intensiver Wettkampfzeitraum liegt hinter Rebekka und Magdalena Weiß vom RSV Herten – mit wichtigen Erkenntnissen, besonderen Auszeichnungen und einer klar erkennbaren Leistungssteigerung.
Wertvolle Erkenntnisse beim BW-Cup in Erlenbach
Den Auftakt bildete der 2. Durchgang des BW-Cups am 22. März in Erlenbach.
Für Rebekka und Magdalena stellte dieser Wettkampf eine große Herausforderung dar: Die lange Anreise sowie eine ungünstige Startzeit erschwerten die Vorbereitung erheblich. Dabei wurde deutlich, wie entscheidend ein optimal abgestimmter Tagesablauf im Leistungssport ist – vom Aufstehen über die Ernährung bis hin zum richtigen Timing vor dem Wettkampf.
Unter diesen Bedingungen konnten die beiden ihr volles Potenzial nicht abrufen und mussten schmerzhafte Punktverluste hinnehmen. Mit 67,34 Punkten belegten sie den dritten Platz.
Ergebnis BW-Cup (2er Juniorinnen):
- Eugster / Vetter – 84,52 Punkte
- Lomuscio / Lomuscio – 77,37 Punkte
- Weiß / Weiß – 67,34 Punkte
Große Anerkennung bei der Sportlerehrung in Rheinfelden
Nur wenige Tage später, am 27. März, fand die Sportlerehrung der Stadt Rheinfelden statt.
Magdalena Weiß wurde dort zur Nachwuchssportlerin des Jahres 2025 gewählt. Zudem erhielten Rebekka und Magdalena gemeinsam die Auszeichnung als Nachwuchsmannschaft des Jahres. Eine große Ehre für die beiden Athletinnen und den gesamten RSV Herten.
Aufgrund der unmittelbar bevorstehenden Junior Masters entschieden sich die beiden jedoch bewusst gegen eine Teilnahme an der Ehrung, um sich optimal auf den wichtigen Wettkampf vorzubereiten.
Der Rückenwind aus dieser Auszeichnung war dennoch deutlich spürbar und sorgte für zusätzliche Motivation.
Deutliche Steigerung bei den Junior Masters in Nufringen
Bereits einen Tag später, am 28. März, stand der 2. Durchgang der Junior Masters-Serie in Nufringen auf dem Programm.
Die Erkenntnisse aus Erlenbach wurden konsequent umgesetzt: Die Vorbereitung verlief deutlich strukturierter und professioneller – mit klar positiven Auswirkungen auf die Leistung.
Trotz zweier unnötiger Stürze zeigten Rebekka und Magdalena eine insgesamt deutlich verbesserte Darbietung. Besonders hervorzuheben ist die sicher gefahrene schwierigste Übung, der Kopfstand-Handstand, die technisch überzeugend und stabil ausgeführt wurde.
Zusätzlich hatten die beiden Pech mit der Bewertung: Eine Übung wurde trotz fehlerfreier Ausführung lediglich mit 50 % gewertet – ein Entscheid, der sich im Nachhinein als fehlerhaft herausstellte und wertvolle Punkte kostete.
In einem extrem engen Starterfeld, in dem oft Kleinigkeiten über mehrere Plätze entscheiden, bedeuteten die beiden Stürze letztlich Rang 9. Die Leistungsdichte war so hoch, dass ein einzelner Fehler schnell vier bis fünf Plätze ausmachen kann.
Positiver Trend und Blick nach vorne
Trotz der Platzierung fällt das Fazit klar positiv aus: Die Gesamtperformance der beiden Athletinnen zeigt eine deutliche Aufwärtstendenz. Das aktuelle Programm ist stabil und besitzt bei sauberer Ausführung das Potenzial für eine Platzierung unter den Top 5.
Der nächste wichtige Wettkampf steht bereits bevor: Am 11. April 2026 beim DM-Halbfinale in Schwadenwede wollen Rebekka und Magdalena an diese Entwicklung anknüpfen.
Das Wochenende hat eindrucksvoll gezeigt:
Mit den gewonnenen Erfahrungen, der verbesserten Vorbereitung und dem zusätzlichen Rückenwind aus der Sportlerehrung ist mit dem RSV-Duo Weiß weiterhin zu rechnen.
